Hilfe aus der Apotheke

Migräne: Hilfe aus der ApothekeIn der Apotheke stehen rezeptfreie Triptane zur Migräne-Behandlung zur Verfügung.

Spezielle Migräne-Medikamente sind in allen Apotheken in Deutschland rezeptfrei erhältlich. Diese Medikamente enthalten sogenannte Triptane, die sich bei der Behandlung von Kopfschmerzen bei Migräne, aber auch zur Linderung der Begleitsymptome wie Übelkeit, Erbrechen sowie Licht- und Lärmempfindlichkeit bewährt haben.

Schmerzmittel bei Migräne und spezifische Migräne-Medikamente

Wenn die Migräne wieder zugeschlagen hat, wollen Betroffene nur eins: Eine möglichst schnelle Linderung der Schmerzen. Häufig greifen Migräne-Betroffene dann zu herkömmlichen Schmerzmitteln wie Ibuprofen, Diclofenac oder ASS. Diese Wirkstoffe gehören zu den sogenannten nicht-steroidalen-Antirheumatika (NSAR), die vor allem bei Schmerzen, Fieber und Entzündungen wirksam sind. Da Migräne jedoch eine ganz andere Ursache hat, nämlich die Erweiterung von Blutgefäßen im Gehirn, erzielen herkömmliche Kopfschmerzmittel oft keine befriedigende Wirkung. Bei Migräne empfiehlt sich daher der Einsatz spezieller Migräne-Medikamente auf Basis von Triptanen.

Was löst den Schmerz aus und wie helfen Triptane?

Migräne: Erweitertes Blutgefäß

Migräneattacke

Bei einer Migräneattacke weiten sich die Blutgefäße in der Hirnhaut. Diese Gefäßdehnung ist ursächlich für die migränetypischen Schmerzen. 

Migräne: Verengtes Blutgefäß

Behandlung mit Triptanen

Durch die Behandlung mit Triptanen werden die geweiteten Blutgefäße wieder auf Normalgröße verengt.
Die migränetypischen Schmerzen gehen zurück.

Darüber hinaus hemmen Triptane auch die Ausschüttung von Nervenbotenstoffen, die eine Entzündung an den Blutgefäßen der Hirnhaut auslösen können. Eine weitere Wirkung der Medikamente besteht darin, dass sie die während einer Migräneattacke gesteigerte Nervenaktivität regulieren.

Gut zu wissen: Triptane wirken nicht nur gegen Migräne-Kopfschmerzen, sondern auch gegen typische Begleitsymptome wie Übelkeit und Erbrechen. So ist eine separate Behandlung dieser Beschwerden oft nicht mehr erforderlich.
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